Porträt - Ziele

Laut aktueller Statuten ist das Hauptziel des AKKORDEUS die "Förderung und Interpretation von Akkordeonmusik verschiedener Stilrichtungen". Viel Wert wird auf das Einstudieren klassischer Werke gelegt, was neben spieltechnischen Fähigkeiten auch musikalisches Verständnis voraussetzt. Pop und Rock'n'Roll, moderne und traditionelle Stücke gehören aber genauso zum facettenreichen Repertoire.

Klassische Konzerte finden meistens in Kirchen statt, weil diese die beste Akustik und das aufmerksamste Publikum bieten. Auch abwechslungsreiche Unterhaltungskonzerte stehen immer wieder auf dem Programm. Hinzu kommen Vorspiele in Schulhäusern und Auftritte in Altersheimen, auch mal in einem Einkaufszentrum oder an einem speziellen Anlass. Ein wichtiges Anliegen ist das Zusammenspiel mit anderen Instrumenten, was für neue Impulse und abwechslungsreiche Konzertprogramme sorgt. So ist das AKKORDEUS beispielsweise aufgetreten mit einem Klarinettisten, mit einem Streicherensemble oder mit der Sängerin und Flötistin Jacqueline Oesch.

Junge AkkordeonspielerInnen werden individuell in die Gruppe integriert, feste Formationen bestehen im AKKORDEUS kaum. Vielmehr wird beim Verteilen der Stücke auf Niveau und Einsatzbereitschaft jedes einzelnen Mitglieds Rücksicht genommen. So gibt es für alle immer wieder Herausforderungen ohne Überforderung. Man muss Verantwortung übernehmen und unterstützen, kann aber stets auch von den Besseren lernen. Die ständig neue Strukturierung sorgt dafür, dass die Motivation bei allen hoch bleibt. Von der dadurch verlangten Flexibilität und Anpassungsfähigkeit profitieren die "Akkordeusler" sicher nicht nur in musikalischer Hinsicht.

Geprobt wird einmal wöchentlich, vor Konzerten werden gelegentlich Zusatzproben eingeschoben. Im Herbst 1998 fand zum ersten Mal ein Probeweekend statt, ein grosser Erfolg, der seither bereits einige Male wiederholt worden ist und in unserem Programm einen festen Platz gefunden hat.