Checkliste für ein Probeweekend

Datum: 17.-19. Juni 2005

Ort: Ligerz am Bieler See

Teilnehmer: 35

Wetter: sonnig und heiss

Motivation: vorbildlich (!)

Na dann konnte es ja losgehen! Nach der Ankunft sank kurzfristig bei dem einen oder anderen die Motivation. Der See sah einfach zu verlockend aus und nach einer Stunde im Stau wäre man lieber…aber nein, für Schwimmkurse waren wir ja nicht nach Ligerz gereist! Also schnell auspacken, aufbauen, Probenplan studieren und schon bald erklangen wunderschöne Melodien und Rhythmen. Zugegeben, anfangs vielleicht noch etwas schräg und asynchron. Aber das legte sich schon bald, zumal es erst Abendessen gab, bis es einigermassen klappte. Hunger motiviert.


Am nächsten Morgen ging es gleich nach dem Frühstück weiter. Der Zeitplan war straff. So mancher Spaziergänger, der am Haus vorbei kam, wunderte sich möglicherweise über die vielen verschiedenen Stilrichtungen, die aus dem Haus klangen. Ganzer, Music, Serbische Tänze und hörte man da nicht sogar einen alten Klassiker von Queen? Wer glaubte, nach dem Mittagessen sei erst einmal faulenzen angesagt, wurde schnell eines besseren belehrt. Nix da, zuerst noch ein wenig weiterproben, zur Verdauung sozusagen, denn am Nachmittag wurden wir dann mit der lang ersehnten Badepause belohnt.

Geprobt wurde am Samstag bis 22 Uhr, danach gab es noch ein paar Schmankerl für’s Auge. Carmen, Flo, Elena und Silvia hatten einen Videoclip zu „Music“ von John Miles gedreht. Das Video zur Bohemian Rhapsody, diesmal in der Wayne’s World Fassung, durfte auch nicht fehlen. Und die Werbespots für die AKKORDEUS-Mailadresse sorgten für viel Gelächter. Eigentlich hätten wir nach dem anstrengenden Tag todmüde ins Bett fallen sollen, doch es wurde noch sehr geheimnisvoll: Die Werwölfe machten das Dorf unsicher und es galt, diese so schnell wie möglich auszuschalten. Das sorgte für viele Diskussionen, die sich bis weit nach Mitternacht fortsetzten – und auch als wir schon längst im Bett waren, erklangen aus dem einen oder anderen Zimmer noch Stimmen.


Sonntag waren wir trotz der kurzen Nacht erstaunlich fit. Am Nachmittag fanden sich alle im grossen Saal ein, um zu hören, was alles während des Weekends erarbeitet worden war. Es zeigte sich, dass wir ein paar sehr talentierte Nachwuchsspieler haben, dass Alain einen guten Flugzeugrotor abgibt, dass wir auch im Singen was drauf haben und dass wir schlussendlich konzentriert und effektiv proben können.


 

So können getrost noch weitere Punkte in die Checkliste aufgenommen werden:

Proben: haben viel gebracht, merci an Pierrette und Studi, vor allem für die Geduld

Organisation: reibungslos, merci an Alain und Carmen

Essen: super, grosser Applaus für den Küchenchef

Stimmung: hervorragend, danke an alle!