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Sola Staffette 2002 - Rückblick
Ausgeruht und ein wenig
erholt, möchte ich es allen AKKORDEUS-Fans, welche am Samstag, den
05.05.2002 nicht an der SOLA-Stafette haben teilnehmen bzw. zuschauen
können, einen kurzen Rückblick nicht vorenthalten.
Es wird Euch vielleicht
interessieren, dass:
- Elena bereits um 5.45
Uhr aufstehen musste, um in voller Frische als erste an den Start gehen zu
können,
- Alain sich in einen
Rausch lief und seine eigenen Erwartungen bei weitem übertraf, als Preis
dafür am Abend aber nur noch wie ein Behinderter gehen konnte und von
seinen Teamkolleg/innen fast gestützt werden musste,
- Carmen auf einer
äusserst anstrengenden Strecke den Üetliberg hinauf in Konkurrenz mit
ausschliesslich männlichen Läufern viele neue Kontakte knüpfte, aber
trotzdem keine neuen Passivmitglieder fand,
- Andreas mit seiner
Strecke den schwarzen Peter gezogen hatte, musste er doch in der Höhe bei
grosser Kälte laufen, sah weder seine Vorgängerin Carmen (wegen später
Ankunft...), noch seinen Nachfolger Flo (wurde ebenfalls bereits
losgeschickt...) und musste am Ziel erst noch seinen Rucksack suchen,
- the lonely uncle Flo
während seiner 15 km langen Strecke ganz alleine rennen musste und nur
einmal einen anderen Läufer sah (und erst noch von diesem überholt
wurde!),
- Matthias als
zweitletzter Läufer von Flo auf die Strecke geschickt wurde und so das
Feld von hinten aufrollen konnte,
- Barbara trotz ihres
"aber-ich-bin-doch-gar-nicht-trainiert-und-ich-kann-nur-eine-einfache-strecke-laufen"-Understatements
knapp 200 Konkurrent/innen hinter sich liess und somit den Erwartungen der
Thalmann-Läufertradition vollumfänglich gerecht wurde,
- René rangmässig der
beste AKKORDEUS-ler war und sich mit einem Mitläufer auf Biegen und
Brechen ein Privatduell lieferte (der Preis dafür: eine verlorene Linse),
- Jeanin als Frau in
einem Männerfeld eine ganz tolle Leistung bot und sich der Vorstand des
AKKORDEUS überlegen muss, sie für eine einjährige
Ehren-Passivmitgliedschaft vorzuschlagen,
- Cynthia erstmals die
Erfahrung machte, wie es sich anfühlt wenn 200 Frauen gleichzeitig aufs WC
müssen, jedoch nur eine Toilette zur Verfügung steht,
- Michi, als er die
erste Kilometertafel sah, zuerst umkehren wollte, weil er von weitem eine
3 (km) zu erkennen glaubte, es sich dann aber als 6 (km) herausstellte,
- Agnes ganz offiziell
eine Abkürzung nehmen durfte und somit einige männliche Konkurrenten links
liegen lassen konnte,
- Isa trotz ihrer
Leistung nicht mehr Ehren-Passivmitglied werden kann, weil sie sich vor
zwei Wochen bereits als reguläres Passivmitglied eingeschrieben hatte,
- Christian auf der
Prominenten-Strecke gerne Adolf Ogi überholt hätte, es diesem jedoch zu
stark regnete und nicht erschienen ist, Christian dafür auf seiner Strecke
von der Fluntern zum Irchel schneller war als sein Gepäckträger (Alain)
per Tram,
- Daniela als Fan den
ganzen Nachmittag freiwillig im Regen verbrachte, um ein paar AKKORDEUS
Läufer mit Enthusiasmus am Ziel zu empfangen. Merci!
Natürlich möchte ich
allen Läufer/innen danken, dass sie, zumeist in strömendem Regen,
verschiedenste Strapazen auf sich genommen haben, um einen Beitrag zum
glänzenden Resultat beizutragen. Sollte jemand an den (Einzel-)Resultaten
interessiert sein, können unter
www.asvz.ch/sola alle Informationen nachgeschaut werden (wir waren Team
Nr. 504). Ich kann mit Stolz sagen, dass das AKKORDEUS Team den Rang 529
erreichte und somit sage und schreibe über 25 Teams hinter sich liess. Um
die total 119.77 km lange Strecke zu absolvieren, benötigten wir 10 h 52 min
15 s, dies waren im Schnitt 5 min 39 s pro Kilometer.
Wie sich während des
abendlichen Spaghetti-Essens heraus stellte, hat es den meisten trotz
verschiedener Mühen Spass gemacht. Und wer schon eine Agend fürs nächste
Jahr hat: die nächste SOLA-Stafette findet am Samstag 10. Mai 2003 statt.
Alain
Freymond |