Probeweekend Wila vom 26.9.-28.9.02

Unser Probeweekend unter dem Motto „Ou, ich ha no öppis vergässe”

Nachdem wir die haarsträubende Auffahrt zum Rosenberg alle heil hinter uns gebracht hatten, erfreute uns das lieb gemeinte „Akkordüs- Täfeli“ vor dem Eingang unseres Probehauses. Mit Hilfe von vielen, vielen bunten Wegweisern wurden wir zu unseren Zimmern gelotst. Dort konnten wir aber nicht lange bleiben, denn die strengen Proben begannen pünktlich nach Plan. Wir platzierten uns zwischen den nicht sehr kooperativen Pfosten des Fabriksaals. Als wir uns alle versammelt hatten, hielt Alain seine Empfangsrede und begründete nebenbei das Motto des Weekends (- siehe Titel). Nachdem wir die Stücke nur kurz angespielt hatten, beeindruckte uns das Küchenteam (Mayken Strub und Mädi). Bei der darauf folgenden Gruppenauslosung für das Quiz, welches uns das ganze Wochenende verfolgen sollte, brach ein „Riesenghetto“ aus. Um am Samstag wieder fit und motiviert für die Proben zu sein, kuschelten wir uns dann bald in die leider etwas kleinen Betten und schliefen den Schlaf der Gerechten.

Am nächsten Morgen beschäftigte uns am meisten, wie wir die Prinzessin dazu bringen würden René nachzulaufen (- Teil aus dem „Persischen Markt“...). Fast den ganzen Tag übten wir fleissig Stücke ein. Die Proben wurden nur durch Essen, einen Spaziergang und kleinere Fitnesseinlagen (- „Stägeli uf, Stägeli ab, juhe!“ mit Akkordeons, Notenständern und Stühlen) unterbrochen. Am besten gefiel uns die Tanzeinlage der Dirigenten beim Cha-Cha-Feeling nach dem Raclette. Später wurden unsere schauspielerischen und sängerischen Künste auf eine harte Probe gestellt, denn wer weiss schon wie man so schwierige Begriffe wie „Mafia“ pantomimisch darstellt und „Bierzeltliedchen“ mit stampfen und klatschen untermalt. Vor dem Schlafengehen wurden hauptsächlich noch einige Bestechungsversuche für Quizlösungen unternommen (gäll, Alain...)

Am Sonntag wurde unser Frühstücksvergnügen deutlich erhöht durch Alains Weisheiten (Zopfstücke sollen auch von unten mit Butter bestrichen werden!). Nachdem „die Tante aus Marokko“ dann doch nicht gekommen ist (- hipheyhoppelpoppelpiffpaffdingdonglala oooooohhh...), probten wir im gewohnten strengen Rhythmus weiter. Pünktlich nach Plan endete unser Probeweekend nach der Auflösung des Akkordeonfoto-Quiz und der Rangverkündigung:

  1. Gelb Sandro, Marion, Marco, Silvia, Andrea und Flo  
  2. Rot Nathalie, Karin D., Beatrice, Gabi, Susanne D. und Jenny  
  3. Dunkelgrün Susanne K., Alain, Nelly, Daniel St., Margrit und Elena  
  4. Blau Karin K., Andreas F., Cynthia, Urs, Christian B. und Luca  
  5. Violett Martina, Marcel, René, Christian M., Daniel H. und Muriel  
  6. Hellgrün Christine, Werni, Davide, Andreas H., Daniela und Steffi  

Aber egal welchen Rang man belegte, das Mitmachen hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn einen Bleistift für ein nächstes Probeweekend hat jeder bekommen.

Alles in allem war es also ein effizientes Probeweekend (merci Pierrette und Alain!) mit sehr feinem Essen (merci Küchenteam!) und gut geplanter Unterhaltung (merci Carmen und Christa!)

Silvia und Elena