...heute: Andreas Hanhart
 

 
1. Wie lange spielst du schon Akkordeon?
Wie lange spielst du schon im Akkordeus?
  Zuerst habe ich angefangen Handharmonika zu spielen und habe auch in einem entsprechenden Verein (Spielring) mitgespielt. Nun habe ich auf Akkordeon umgestellt, und ich bin nun seit der Geburt des Akkordeus mit dabei.
 
2. Wieso spielst du Akkordeon und nicht Schwyzerörgeli?
Diese sind doch viel leichter, kleiner, handlicher...
 
  hmm, du hast eigentlich recht...
 
3. Wann glaubst du, dass die GV stattfindet? (Anmerkung: Sie wurde bisher mindestens dreimal verschoben.)
 
  Dazu weiss ich also wirklich keine gescheite Antwort.
 
4. Im Probeweekend auf den Kleinkinderföteli haben einige Andreas Fleisch mit dir verwechselt. Wie kommt es zu dieser Verwechslung? Gibt es da irgendwelche Ähnlichkeiten ausser dem Namen?
 
  Natürlich, hast du uns noch nie genauer betrachtet? Ich trage, wie Andreas eine Kurzhaarfrisur, habe braune Haare, schöne Augen, zwei Beine, Schuhnummer 43.5 und bin auch kleiner als 215 cm.
 
5. Hattest du schon mal wegen deinem Namen irgendwelche Verwechslungen?
 
 
Im Konfirmandenunterricht, da waren wir also drei Andreas und eine Andrea und das ist nicht gelogen. Herr Brandenberger, unser hiesiger Pfarrer der römisch evangelischen Kirchgemeinde hat uns jeweils mit seinen ausschweifenden Exkursen sozio-ethischer Art oftmals in die wundervollsten  Phantasiewelten, ab von jeder bodenständigen Realität, getrieben, in denen man so lange als möglich zu verweilen versuchte. Aber manchmal, leider eben etwas mehr als die anderen Konfirmandenunterrichtsteilnehmer des Konfirmandenunterrichts der römisch evangelischen Kirchgemeinde Uster anno 1989, wurde ich aus diesen Träumen brutal herausgerissen. "ANDREA(S)" ! 
Und ich war nicht mal gemeint damit..... 
 
6. Wenn du nun ein Mädchen wärst, hätten deine Eltern dich Andrea getauft?
 
  Nein, aber ich habe dazu auch eine Geschichte, die ich an dieser Stelle an die Frau und vor allem an den Mann bringen könnte. Ich frage jetzt gar niemanden, ob es ihn oder sie interessiert, was ich da aus meiner Erinnerungskiste hervorgrabe, denn diese Kiste hat bei 95% aller Schweizer Männer zu 99.9% den gleichen Inhalt: MILITÄR, und deshalb verschone ich Euch mit dieser Geschichte wohl besser.
 
7. Es heisst: Auch ein schöner Rücken kann entzücken. Wie gefällt dir das Akkordeon Ensemble aus der Bassspieler-Perspektive?
 
  Gut.
 
8. Du hast ein Chemie-Studium hinter dir und hast neu mit einem Medizin-Studium begonnen. Was kommt als drittes?
 
  Mein Gott, ich habe schon bald wunde Fingerspitzen vom "Töggelen". Ich habe zu wenig Hornhaut da vorne dran. Denn als Chemiker muss ich auf keine Tasten hauen (übrigens spiele ich auch deswegen ein Knopfakkordeon und kein Tastenakkordeon), und als Dr. med. eben auch nicht. Rein deshalb studiere ich Medi. Und falls es eben nicht so ist, und ich das dann merken würde, sobald ich mein Studium abgeschlossen werden habe, so könnte ich ja noch Musik studieren. Es schwebt mir da das Hammerklavier als Hauptinstrument vor. Da kann ich dann hoffentlich meine Finger schonen. 
 
9. Isst du den Stamm vom Broccoli?
 
  Ja! 
(Nun muss ich mich sammeln für die Beantwortung der nächsten Frage)
 
9.5 Und zum Schluss noch die halbe Frage: Mal ganz im Ernst, was meinst du eigentlich zu...?
 
  So was von einer blöden Frage. Die ist so unkonkret, dass es mir schwer fällt überhaupt eine Antwort zu geben. So gibt es doch nichts schwierigeres im Leben als Antworten zu geben auf Fragen, die gar nie gestellt wurden. So ist es doch auch mit dem Sinn des Lebens. Hat euch Euer Leben schon einmal konkret gefragt, was denn nun sein Sinn wäre? Also mein Leben , das spricht nicht. Ich spreche schon, aber das ist etwas anderes. Ich kann auch schreiben, und lesen. Das habe ich alles in der Schule gelernt. Zurück zum Leben: Das spricht nicht, das kann auch nicht schreiben und nicht lesen. Deshalb ist es ganz schwierig, wirklich mit ihm in Kontakt zu treten. Deshalb studiere ich nun Medizin, um es etwas besser zu verstehen.